Unser Hofft kommt oft. Laura-chans Bilderblog




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Wieder ein neues Kapitel!

Zur gleichen Zeit, als Lady Eleonore sich ihrer Situation bewusst wurde, erwachte Lady Desdemona, die verwitwete Tante Duke Nigels, in ihrem Cottage an den Hügeln St. Agnes’. Es war ein besonderer Tag heute, denn gestern hatte sie erfahren, dass Sir Henry seiner Tochter, Lady Eleonore, ihre geplante Hochzeit mit Duke Nigel eröffnet hatte.
Nachdem Lady Desdemona nach ihren Bediensteten geklingelt hatte, streckte sie sich genüsslich und ließ ihre Bemühungen Revue passieren.

„Nigel, mein Lieber… nun, da dein Onkel ein Jahr tot und die angemessene Trauer vorüber ist, müssen wir sehen, wo wir bleiben! Da mein Ehemann dafür gesorgt hat, dass seine Habe nach seinem Exitus an seine Kinder aus erster Ehe verteilt wird und mir nur das Haus und ein kleines Vermögen bleiben, musste ich mich nach einem neuen Gönner umschauen! Nach kurzer Zeit fiel mir Sir Henry auf: er ist ein wohlhabender, um nicht zu sagen reicher Witwer, der seit dem Tode seiner Frau bei der Geburt seiner einzigen Tochter nicht mehr geheiratet hat. Er ist das ideale Opfer. Und du, mein Kind, wirst mir bei seiner Eroberung helfen! Denn Eleonore, besagte Tochter, hat das heiratsfähige Alter erreicht. Deswegen werde ich dafür sorgen, dass Sir Henry dich als Freier um die Hand seiner Tochter bevorzugt. Ich für meinen Teil werde mich um Sir Henry selbst kümmern. So schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe!“

Wenig später, als sie sich angekleidet hatte, schickte sie nach Lovesworth Park, dem Landsitz Sir Henrys, um ihn über ihr baldiges Eintreffen zu unterrichten. Nach einem letzten prüfenden Blick in den Spiegel, der eine schwarzhaarige Frau mit scharfem Profil und eisblauen Augen zeigte, setzte sie ihren Hut auf, zog ihren Mantel an und verließ ihr Cottage in Richtung der wartenden Kutsche.

Auf Lovesworth Park angekommen erwartete sie Sir Henry schon im Salon.

„Lady Desdemona!“, Sir Henrys Wangen verfärbten sich angesichts der kühlen Schönheit, die den Raum förmlich klirren ließ, leicht rosa. Er erhob sich, wie der perfekte Gentleman, der er war, aus seinem Sessel, küsste die ausgestreckte Hand der Dame, geleitete sie zur Chaiselongue und setzte sich erst wieder, als er sie in einer bequemen Sitzlage wusste. „Es wird Euch freuen zu vernehmen, dass die Vorbereitungen für die Hochzeit in vollen Gängen sind! Father Gilchrist wurde informiert und war entzückt zu hören, dass zwei so junge Geschöpfe wie Eleonore und Duke Nigel in den Heiligen Stand der Ehe treten wollen! Ich war auch schon so frei, mir einige Gedanken über die Feier an sich zu machen, zum Beispiel…“

Sir Henry hielt inne, als Lady Desdemona ihre Hand hob und kalt lächelte.

„Sir Henry, ich schätze Eure Bemühungen über alle Maßen. Doch angesichts der Tatsache, dass Eure und meine Familie – ich sage „meine Familie“, da Nigel für mich wie ein Sohn ist, seit er nach dem tragischen Tode seiner Eltern, meiner geliebten Schwester und ihrem liebenswerten Mann“, sie unterbrach ihren Redeschwall und tupfte ihre Augenwinkel mit einem weißen Spitzentaschentuch, „seit deren tragischem Tode bei mir lebt – weil also nun unsere Familien zusammen geführt werden sollen, halte ich es für wichtig und absolut notwendig, dass ich Eleonore ein wenig besser kennen lerne! Nicht zuletzt, da ihr ja in den letzten 17 Jahren keine weibliche Bezugsperson vergönnt gewesen war… Langer Rede kurzer Sinn, mein Besuch dient nicht allein dem Zwecke, die Hochzeit weiterhin zu planen, ich wäre auch sehr erleichtert, ein paar Worte mit Eurer Tochter sprechen zu können.“

Während Lady Desdemonas Rede war Sir Henry immer unruhiger geworden; er war in seinem Sessel umhergerutscht, schließlich aufgestanden und, am Revers seiner Jacke fingernd, vor den Kamin auf und ab geschritten. Als Lady Desdemona in Schwiegen verfiel, wandte er sich ihr mit erneut erröteten Wangen zu und stammelte: „I-ich befürchte, ich kann Euch diesen Gefallen nicht tun… Seht Ihr… es scheint, als habe Eleonore… die Nachricht ihrer Hochzeit nicht… gänzlich mit Freude aufgenommen. Deswegen… muss ich Euch gestehen… dass ich nicht weiß, wo Eleonore sich momentan aufhält.“

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von Caro
1.11.06 10:51


Wer ein bisschen Zeit hat...

... kann sich das hier ja mal durchlesen:

http://www.welt.de/data/2006/11/03/1096494.html

Das ist ein Artikel aus der Welt, den ich am Sonntag gelesen hab, es geht darin um Turkmenistan. Es gab außer diesem Artikel noch einen zweiten darunter, in dem noch besser beschrieben wurdem wie omnipräsent der Dikator in diesem Staat ist - sein Gesicht wird z.B. immer in einer Ecke des Fernsehprogrammes eingeblendet, es ist auf Wodkaflaschen, Zigarettenschachteln etc zu sehen... überhaupt scheint das ganze Land, besonders die Hauptstadt, ständig überwacht zu sein. Teilweise hat mich das fast schon an Zustände wie in "1984" erinnert... wirklich, gruselig.
6.11.06 20:02


Wühüü.

Ich hab keine Lust, Bio zu lernen. Das ist so viel. Ich will nicht.
Aber irgendwie sollte ich schon. Aber bis Freitag ist es nur noch so wenig Zeit. Und wir haben alle keine Ahnung, was wir jetzt genau lernen sollen. Und die letzte Stunde vor der Arbeit ist heute ausgefallen. Und...

... ich geh mir jetzt nen Kaffee kochen.
7.11.06 17:14


Klippen der Herzen! >=)

So, nun ist es mal wieder Zeit, unsere liebe Leserschaft mit ein wenig Herzschmerz zu quälen.

Zurück bei den Klippen bei Eleonore und Edward.
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Eleonore verweilte einige Augenblicke, ehe sie sich rühren konnte. Sie hob ihren Blick und sah dem jungen Mann an ihrer Seite in die Augen. Sie hatte das Gefühl, er könnte auf Tiefste in sie hinein sehen, als kenne sie ihn schon ihr ganzes junges Leben lang, als würde sie ihre dunkelsten Geheimnisse mit ihm teilen. "Ich muss euch nun verlassen, Gott weiß, wann wir uns wieder sehen. Mein Herz wird mir schwer" Sie erhob sich mit einer elfengleichen Bewegung und wandte sich zu gehen.
"Noch nie in meinem ganzen Leben verspürte ich ein Gefühl wie dieses, das ich in eurer Gegenwart verspüre, ich bitte euch aus ganzer Seele, verweilt und mach mich glücklich!" Er erhob sich ebenfalls und ergriff zärtlich aber bestimmt ihren Arm.
Eleonore riss sich los. Ihre Tränen bekämpfend machte sie rückwärts einige Schritte von Edward weg.
" Ich kann nicht mehr ohne euch sein, meine Liebste. Ein Leben ohne euch ist wie eine Nacht ohne Sterne, ein Himmel ohne Sonne, ein Leben ohne Liebe!"
In ihrer Verzweiflung schlug sich Eleonore die Hände vors Gesicht, ihr Herz begann zu rasen. Sie atmete einige Male tief ein und aus um einen klaren Gedanken fassen zu können.
"Ich kann nicht leugnen dass mich das gleiche Gefühl ereilte wie euch. Ich möchte mein Leben mit euch verbringen, bis ich sterbe. Aber ich kann einfach nicht, ich würde mich dem Willen meines Vaters widersetzen und somit alle enttäuschen die ich jemals gekannt habe. In mir stecken so furchtbar viele Erwartungen." Sie senkte ihren wunderschönen Kopf. Edward fasste Eleonore erneut bei der Hand, um zu verhindern, dass sie ihm erneut entwich. " Meine Liebste, ich kann euren Konflikt durchaus verstehen. Bevor ihr von dannen zieht, habt die Güte und versprecht mir, dass ich euch wieder sehe."
"Holder Herr, es ist, so Leid es mir tut, nicht möglich. Ich bin einem anderen versprochen, es geht nicht."
"Kommt mit mir, ich werde euch alles bieten, was in meiner Macht steht. Vielleicht werden wir Not erleiden, aber wir erleiden sie in Liebe!"
In der Ferne hörte Eleonore die Nachtigall ihr trauriges Lied rufen.
"Ich würde mich gegen den Willen meines Vaters und Gott versündigen", sagte sie, wie um sich selbst zu überzeugen.
"Aber nicht gegen euch selbst!" brachte Edward mit verzweifelter Stimme hervor. "Ich brauche euch, ich liebe euch!"
Eleonore konnte sich nicht länger zurückhalten, sie zog Edward nahe an sich heran, sodass sie jede einzelne Wimper von ihm hätte zählen können, sie küsste ihn voller Lust.
Sie hätte nicht sagen können ob eine Minute oder eine Stunde vergangen war.
"Ich werde mit dir gehen, aber zuerst muss ich nach Hause, ich werde es nie mehr wieder sehen," sagte sie leise und voller Trauer. Sie wusste, dass sie das Richtige tat. Denn ein Leben ohne Liebe ist kein Leben, dachte sie.
Wir treffen uns an den Klippen, bei Sonnenuntergang. Sollte ich nicht da sein, wenn die Sonne den Horizont küsst, so verweile nicht, sondern gehe deiner Wege und vergesse mich. Denn nur der Tod kann mich daran hindern, dort auf dich zu warten.
"Ich könnte euch niemals vergessen. Ich werde warten, bis zum jüngsten Tag, wenn das Schicksal es verlangt."
Sie küssten sich ein letztes Mal lange und innig.
Dann lief sie, ohne sich umzublicken, von dannen, ihn anzublicken hätte ihr zu viel Schmerz bereitet. Sie lief wie sie noch nie in ihrem Leben gelaufen war. Die Welt raste an ihr vorbei, ohne sie zu bemerken. Als sie nach Atem ringend durch das Burgtor schritt bemerkte sie eine Person die langsam wie eine Raubkatze aus dem Schatten der schützenden Bäume, auf dem Burghof, schlich.
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Von Rebecca. Now it's my turn.
19.11.06 19:41


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